Allgemeine Informationen für Gasteltern

Wir freuen uns, dass Sie überlegen, Gasteltern für Tschernobyl-Kinder zu sein oder es schon sind. Sie helfen den Kindern aus der Region Tschernobyl, dass sie sich bei uns erholen können von den Folgen der dort nach wie vor erhöhten radioaktiven Strahlung.  Bei uns können die Kinder ihr Immunsystem stärken, ihre Gesundheit kräftigen und neue Kontakte knüpfen. Oft entstehen aus den Besuchen Freundschaften und langjährige Beziehungen.
Die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers koordiniert die Besuche der Tschernobyl-Kinder. Die Landeskirche organisiert die Flüge und hat die letzte Kontrolle über die Listen der eingeladenen Kinder. Sie hält auch den Kontakt zu den weißrussischen Behörden und Institutionen, die Ansprechpartner für die Besuche der Kinder in Deutschland sind. Weiter Informationen finden sie hier: Link zur Tschernobyl-Hilfe der Landeskirche.
Kinder aus der Region Tschernobyl kommen nicht nur in unsere Region und in unseren Kirchenkreis, sondern auch in viele andere. In unserem Falle ist neben der Landeskirche der Kirchenkreis Hildesheimer Land - Alfeld die maßgebliche Instanz für die Besuche. P. Christian Diederichs ist für den Kirchenkreis der Koordinator der Tschernobyl-Arbeit für die Region Alfeld.
Folgende Punkte sind wichtig für die Besuche der Kinder:
1. Die Landeskirche bezahlt den Flug unserer Gäste und sorgt für die Versicherung: Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung.
2. Alle Gasteltern benötigen ein gültiges erweitertes Führungszeugnis, das in der Superintendentur Alfeld bei Frau Heuerding vorzulegen ist. Die Superintendentur liegt am Mönchehof 2, Bürozeiten: Mo - Fr 8 - 14 Uhr, Tel.: 05181 - 932 17, Mail: Sup.Alfeld@evlka.de. Frau Heuerding schickt Ihnen rechtzeitig eine Bescheinigung Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, so dass sie das Führungszeugnis kostenlos beantragen können in dem für Sie zuständigen Bürgeramt.
3. Die Auswahl der Kinder findet in Zusammenarbeit mit Schulen, Gewährsleuten vor Ort und dem weißrussischen Fond “Gesundheit der Kinder“ statt.
4. Es sollen möglichst immer zwei Kinder pro Gastfamilie oder Mutter mit Kind aufgenommen werden, das dann unter 6 Jahre alt sein muss.
5. Jedes Kind darf zweimal kommen, wenn es nochmals kommen soll, muss privat bezahlt werden, ist es unter 18, zahlt die Landeskirche auch dann die Versicherung, nicht aber den Flug.
6.  Die Kinder kommen mit zwei oder drei Dolmetscherinnen.  Wichtig für die Auswahl der Dolmetscherinnen ist, dass sie am besten Lehrerinnen aus der Schule Pokaljubitschi sind, aus der die meisten Kinder kommen.

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